Längst haben digitale Geomedien unseren Alltag erobert - wir nutzen sie in Form von Routenplanern und Navigationssystemen oder lassen uns durch den „Blick von oben" in GoogleEarth faszinieren. Tatsächlich nutzen wir aber nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten, die die heute verfügbaren digitalen Geomedien bieten. Methodische Kompetenzen zu vermitteln, Potentiale aufzuzeigen und Begeisterung zu wecken sind daher die Ziele der GIS-Station – in der schulischen ebenso wie in der außerschulischen Aus- und Weiterbildung.

Von der Wettervorhersage bis zum Katastrophenschutz, von der lokalen Liegenschaftsverwaltung in Städten und Gemeinden bis zur Abwicklung globaler Warenströme – bei immer mehr Anwendungsbereichen greift man heute ganz selbstverständlich auf die Möglichkeiten moderner Geoinformationstechnologien zurück. Auch jenseits der Wissenschaft sind digitale Geomedien längst zu einem integralen Bestandteil unserer täglichen Arbeitswelt geworden. Viele Berufszweige nutzen sie zur Erfassung, Verwaltung, Analyse und Präsentation digitaler raumbezogener Daten.

Durch die Vermittlung der grundlegenden Kompetenzen im Umgang mit digitalen Geomedien leistet die GIS-Station einen wichtigen Beitrag, die Berufschancen junger Menschen innerhalb einer sich technologisch rasch entwickelnden Berufswelt zu erhöhen. Über die beruflichen Aspekte hinaus schafft der kompetente Umgang mit Satellitenbildern und anderen digitalen Geoinformationen vor allem neue Möglichkeiten und Blickwinkel, um die vielfältigen Facetten des globalen Wandels zu erkennen, zu erkunden und zu verstehen.

Die GIS-Station bietet ein modulares Kursprogramm für Lehrkräfte und Schulklassen, das auf die Bildungspläne und nationalen Bildungsstandards abgestimmt ist. Durch den integrierten Einsatz digitaler Geomedien im Rahmen problem- und handlungsorientierter Bildungsangebote werden Methoden- sowie Fachkompetenzen im engen Kontext miteinander gefördert. Die Entwicklung und Bereitstellung praxisbezogener Unterrichtsmaterialien rundet das Angebot der GIS-Station ab. Als Leitsatz für unserere Angebote gilt "Die Welt mit anderen Augen sehen".

Digitale Geomedien stellen umfangreiche Datenquellen für einen modernen Schulunterricht dar. Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe dieser Daten unsere Erde genauer als bisher erkunden und Zusammenhänge auf globaler, regionaler und lokaler Ebene verstehen lernen. Die Arbeit mit digitalen Geoinformationssystemen bietet dabei zahlreiche Ansätze für einen fächerverbindenden Unterricht, der weit über geowissenschaftliche Fragestellungen hinausgeht: Im Chemieunterricht kann die Verbreitung von Luftschadstoffen über städtischen Ballungsräumen und ihre zeitliche Variabilität ermittelt werden, im Informatikunterricht lässt sich der Aufbau relationaler Datenbanken praxisorientiert demonstrieren, im Geschichtsunterricht kann die historische Stadtentwicklung interaktiv nachvollzogen werden – und dies sind nur einige der vielfältigen und fächerübergreifenden Einsatzmöglichkeiten digitaler Geomedien. Für die Schülerinnen und Schüler wird die kreative Beschäftigung mit den digitalen Geomedien zu einer ersten Forschungserfahrung und wirkt überaus motivierend.

Die Bildungsinhalte der GIS-Station sind interdisziplinär angelegt und werden stets an die jeweilige Zielgruppe angepasst – unter wissenschaftlicher Begleitung der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Die Welt mit anderen Augen sehen

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