Pressemitteilung - [ 04.04.2014 ]

Mit GPS und Smartphone Stadträume entdecken
Girl's Day in der GIS-Station am Donnerstag, 27. März 2014
Heidelberg, 4.4.2014 – In diesem Jahr war die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien am 27. März zum ersten Mal mit von der Partie. 12 junge Mädchen aus den Klassen 7 bis 10 von Gymnasien und Realschulen waren neugierig auf geographische und praktische Arbeitsfelder rund um das Thema „gefühlte Sicherheit im öffentlichen Raum". Seit 2001 findet jährlich der bundesweite Girls´ Day statt. Ziel des bundesweiten Aktionstages „Girls' Day" ist es jungen Mädchen bereits ab der 5. Klasse ihre Interessen und Talente für technisch-handwerkliche, natur- und ingenieurwissenschaftliche sowie IT-Berufe zu fördern. Der Girls'Day eröffnet somit erfolgreich neue Perspektiven in der Berufsorientierung junger Frauen, um ihren Anteil in bislang von Frauen unterbesetzten Berufsfeldern zu erhöhen.

Die Geographie dient in der Wissenschaft als raumbezogene Schnittstelle zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen und naturwissenschaftlichen Disziplinen. In der Praxis eröffnet die Geographie durch die Anwendung innovativer und integrativer Technologien neue Perspektiven zu raumrelevanten Entwicklungen.

Der Girls' Day an der GIS-Station, dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien in Heidelberg, hatte die Vermittlung erster Einblicke in stadtrelevante Arbeitsfelder zum Thema Sicherheit zum Ziel. Nach einer kurzen thematischen und technischen Einweisung, besuchten alle Teilnehmerinnen verschiedene Stadtteile Heidelbergs. Anstelle einer klassischen Erhebung mit Stift und Papier wurden persönliche Einschätzungen der „gefühlten Sicherheit" mit Smartphones vor Ort erfasst. Ihre Einzelbewertungen wurden mit der jeweiligen Position im Raum aufgenommen und miteinander automatisch zu einer webbasierten Karte synchronisiert.

Die GIS-Station wurde von der Oberkommissarin Patricia Wickert des Polizeipräsidiums Heidelberg an diesem Tag unterstützt. Durch ihre Beteiligung wurden den Teilnehmerinnen sicherheitsrelevante Aspekte in städtischen Räumen, in ihrer Planung und den Situationen vor Ort deutlich. Durch die Schärfung des Blicks für (un-)sichere Stadträume und der Kooperation mit der Polizei in Gefahrensituationen wurde den Teilnehmerinnen der Unterschied zwischen „objektiver" und „subjektiver Sicherheit" bewusst. Dem eigenen Bauchgefühl vertrauen und dafür die Auslöser zu identifizieren, war die gemeinsame Aufforderung des Projekttandems Polizei und GIS-Station, um die eigene Sicherheit vor Ort zukünftig zu erkennen, einzuschätzen und präventiv zu reagieren.

Die Veranstaltung der GIS-Station basiert auf der Anwendung „mobiler" digitaler Geomedien, wie sie auf Smartphones und Tablets von Jedermann genutzt werden können. Um diese Technologien als Lernmedien im Raum anzuwenden war der Girls' Day der Auftakt eines neuen Kursformats, dass durch Nico Raichle unter der Bezeichnung „InPlace-Learning" künftig fest an der GIS-Station etabliert wird.

Was ist die GIS-Station?
Die Welt mit anderen Augen sehen – so lautet das Motto der GIS-Station, des Klaus-Tschira-Kompetenzzentrums für digitale Geomedien an der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die GIS-Station wurde von der Klaus Tschira Stiftung gegründet und wird von dieser gefördert.
Das Kompetenzzentrum integriert digitale Geomedien in den Schulunterricht. Die GIS-Station ist in dieser Form eine deutschlandweit einzigartige Fortbildungseinrichtung für Lehrer und außerschulischer Lernort für Schulklassen. Sie bietet Kurse, Workshops und Konzepte für einen zeitgemäßen Unterricht an, der mithilfe digitaler Geomedien das Interesse an natur-, umwelt- und gesellschaftswissenschaftlichen Themen fördert. Darüber hinaus veranstaltet sie Aktionen für die ganze Familie rund um das Thema Geocaching.

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. www.klaus-tschira-stiftung.de

Die Welt mit anderen Augen sehen

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